Beschluss: ungeändert beschlossen

a)    Sachstandsbericht zur Neugestaltung der Klosterstraße (2. Bauabschnitt)

Bürgermeister Gebbe weist einleitend darauf hin, dass durch verschiedene Umstände eine zeitliche Verzögerung beim Ausbau der Klosterstraße (2. Bauabschnitt) eingetreten sei. Für den eingehenden Sachstandsbericht begrüßt er Herrn Stelzer und Herrn van den Hooven vom Planungsbüro Stelzer, die zu den Verzögerungen im einzelnen Stellung beziehen werden. Herr Stelzer erläutert anhand einer umfangreichen Präsentation die Gründe für die Verzögerung und die sich daraus ergebenden Mehrkosten. Danach sind für die zeitliche Verzögerung folgende Gründe ursächlich:

·           Weiterführung des zusätzlichen Baufeldes außerhalb der Dorferneuerung nach Süden auf einer Länge von ca. 40 m,

·           Unterquerung des vorhandenen Fernwärmekanals (Rechteckkanal) aus massivem Beton vom Kloster in Richtung Wäschehaus,

·           Auffinden eines Unterbaues aus Feldsteinen, wodurch ein geänderter Bauablauf notwendig wurde, 

·           Fernwärmekanal aus massivem Beton, anstatt aus zusammengesetzten Fertigelementen wie im Kreuzungsbereich,

·           diverse zu sichernde Leitungen, wie z. B. Gashochdruckleitungen, 10 Kv-Kabel, Telekom etc.,

·           Auffinden von mehreren unbekannten Leitungen und Hausanschlüssen u. a. für Schmutz- und Regenwasser,

·           Sicherung und Freischaltung von Strom- und Telekommunikationsleitungen im Rahmen der  Stubbenrodung,

·           zeitaufwendiger Rückbau einer alten Schmutzwasserleitung im Kreuzungsbereich aufgrund der Anordnung des Wasserverbandes Lingener Land.

Bzgl. des zeitlichen Ablaufes führt Herr Stelzer aus, dass die Freigabe der Kreuzung, die ursprünglich zum 03.08.2016 vorgesehen war, nunmehr voraussichtlich im September erfolgen kann.

Die Mehrarbeiten im Rahmen der zeitlichen Verzögerung haben auch finanzielle Auswirkungen. So belaufen sich die Gesamtkosten gem. aktueller vorläufiger Kostenhochrechnung auf insgesamt 498.656,04 € gegenüber dem ursprünglichen Angebot der Firma Mecklenburg & Schlangen in Höhe von 471.266,73 €. Die Kosten liegen jedoch immer noch unter dem Kostenvoranschlag in Höhe von 514.456,58 €.

Die Aussage von Herrn Stelzer, dass es sich bei der Freigabe des Kreuzungsbereiches Anfang September nur um eine Freigabe in Ost-West-Richtung handelt, stößt auf Kritik.

Ratsmitglied Heskamp hält es für unbedingt notwendig, dass die Kreuzung in allen Richtungen wieder befahren werden kann.

Bauamtsleiter Thünemann sichert zu, mit den Baufirmen abzuklären, mit welchem zusätzlichen finanziellen Aufwand dem Anliegen Rechnung getragen werden kann.

b)   Öffentliche Maßnahmen im Jahr 2017

Bauamtsleiter Thünemann gibt anhand einer Power-Point-Präsentation einen umfassenden Überblick über die geplanten öffentlichen Maßnahmen im Jahr 2017. Hierzu gehören sowohl die Sanierung und Erweiterung des Pastor-Dall-Hauses als auch die Einrichtung von Ortsbegrüßungsschildern.