Sitzung: 17.08.2016 Gemeinderat Thuine
Beschluss: ungeändert beschlossen
a) Sachstandsbericht
zur Neugestaltung der Klosterstraße (2. Bauabschnitt)
Bürgermeister Gebbe weist einleitend
darauf hin, dass durch verschiedene Umstände eine zeitliche Verzögerung beim
Ausbau der Klosterstraße (2. Bauabschnitt) eingetreten sei. Für den eingehenden
Sachstandsbericht begrüßt er Herrn Stelzer und Herrn van den Hooven vom
Planungsbüro Stelzer, die zu den Verzögerungen im einzelnen Stellung beziehen
werden. Herr Stelzer erläutert anhand einer umfangreichen Präsentation die
Gründe für die Verzögerung und die sich daraus ergebenden Mehrkosten. Danach
sind für die zeitliche Verzögerung folgende Gründe ursächlich:
·
Weiterführung des
zusätzlichen Baufeldes außerhalb der Dorferneuerung nach Süden auf einer Länge
von ca. 40 m,
·
Unterquerung des
vorhandenen Fernwärmekanals (Rechteckkanal) aus massivem Beton vom Kloster in Richtung
Wäschehaus,
·
Auffinden eines
Unterbaues aus Feldsteinen, wodurch ein geänderter Bauablauf notwendig wurde,
·
Fernwärmekanal
aus massivem Beton, anstatt aus zusammengesetzten Fertigelementen wie im
Kreuzungsbereich,
·
diverse zu
sichernde Leitungen, wie z. B. Gashochdruckleitungen, 10 Kv-Kabel, Telekom
etc.,
·
Auffinden von
mehreren unbekannten Leitungen und Hausanschlüssen u. a. für Schmutz- und
Regenwasser,
·
Sicherung und
Freischaltung von Strom- und Telekommunikationsleitungen im Rahmen der Stubbenrodung,
·
zeitaufwendiger
Rückbau einer alten Schmutzwasserleitung im Kreuzungsbereich aufgrund der
Anordnung des Wasserverbandes Lingener Land.
Bzgl. des zeitlichen
Ablaufes führt Herr Stelzer aus, dass die Freigabe der Kreuzung, die
ursprünglich zum 03.08.2016 vorgesehen war, nunmehr voraussichtlich im September
erfolgen kann.
Die Mehrarbeiten im
Rahmen der zeitlichen Verzögerung haben auch finanzielle Auswirkungen. So belaufen
sich die Gesamtkosten gem. aktueller vorläufiger Kostenhochrechnung auf
insgesamt 498.656,04 € gegenüber dem ursprünglichen Angebot der Firma Mecklenburg
& Schlangen in Höhe von 471.266,73 €. Die Kosten liegen jedoch immer noch
unter dem Kostenvoranschlag in Höhe von 514.456,58 €.
Die Aussage von Herrn
Stelzer, dass es sich bei der Freigabe des Kreuzungsbereiches Anfang September
nur um eine Freigabe in Ost-West-Richtung handelt, stößt auf Kritik.
Ratsmitglied Heskamp
hält es für unbedingt notwendig, dass die Kreuzung in allen Richtungen wieder
befahren werden kann.
Bauamtsleiter Thünemann
sichert zu, mit den Baufirmen abzuklären, mit welchem zusätzlichen finanziellen
Aufwand dem Anliegen Rechnung getragen werden kann.
b)
Öffentliche Maßnahmen im Jahr 2017
Bauamtsleiter Thünemann gibt anhand einer Power-Point-Präsentation
einen umfassenden Überblick über die geplanten öffentlichen Maßnahmen im Jahr
2017. Hierzu gehören sowohl die Sanierung und Erweiterung des Pastor-Dall-Hauses
als auch die Einrichtung von Ortsbegrüßungsschildern.
